Befruchtungsphase

Für die Befruchtung der Eizelle wird noch am gleichen Tag frischer Samen von Ihrem Partner benötigt. Die Masturbation ist manchmal nicht ohne weiteres und auf „Befehl" möglich. Es ist daher wichtig, frühzeitig auf das „Problem" der Samengewinnung einzugehen, so dass wir in unserem Zentrum rechtzeitig eine Lösung dafür finden. Die Samenflüssigkeit wird im Labor so aufbereitet, dass die Befruchtungsfähigkeit der enthaltenen Spermien optimal ist. Nun werden Ei und Samenzelle in einer Nährflüssigkeit in einem Glasschälchen vereint und im Brutschrank für 24 Stunden kultiviert. Anschließend werden maximal drei befruchtete Eizellen zum weiteren Heranreifen nochmals 24 Stunden im Brutschrank kultiviert. Übrig gebliebene, befruchtete Eizellen - bei denen eine Verschmelzung der Erbanlagen noch nicht stattgefunden hat - können für spätere Zyklen eingefroren werden (Kryokonservierung).

Quelle: VDM
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MVZ Münster
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Kinderwunschzentrum Münster - Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin im IVF-Zentrum Münster - Akademische Lehrpraxis der westfälischen Wilhelms-Universität Münster