Hormontherapie

Hormontherapie beim Mann

Auch beim Mann kann die Fruchtbarkeit durch eine Hormonstörung beeinflusst werden. Es ist jedoch nur selten möglich, diese durch eine Hormontherapie zu beheben. So kann beispielsweise eine Unterfunktion des Hodens, die durch einen Mangel an LH und FSH ausgelöst wird, durch Hormonzufuhr von außen behandelt werden. Einige andere Störungen im Hormon gleichgewicht, welche die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen, sind durch Medikamente nicht behandelbar.

Hormontherapie bei der Frau

Liegt die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches in einer hormonellen Störung bei der Frau (z.B. Fehlfunktion der Schilddrüse oder Überangebot an männlichen Hormonen), können Medikamente mit spezifischer Wirkweise eingesetzt werden. Ist trotz normaler Hormonwerte die Funktion der Eierstöcke eingeschränkt, kann durch Clomifentabletten oder Injektion von FSH (Hormon für die Eizellreifung) und gegebenenfalls LH (Hormon für den Eisprung) der natürliche Zyklus simuliert werden.

Unsere Hilfe in der Übersicht

Welche Methode? Für welche Störung?
Hormontherapie mit Medikamenten
  • Ungleichgewicht der Hormone
  • Störung der Eizellreifung und/oder des Eisprungs
  • Störung der hormonellen Hodenfunktion
Künstliche Samenübertragung in die Gebärmutter (Insemination)
  • Eingeschränkte Samenqualität
  • Immunreaktion gegen Samenzellen
  • Störung des Gebärmutterhalses
Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF)
  • Funktionsstörung an den Eileitern
  • Eingeschränkte Samenqualität
  • Endometriose
  • Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Ursache
Injektion einer Samenzelle in eine Eizelle (ICSI). Nachfolgend Übertragung des Embryos in die Gebärmutter
  • Stark eingeschränkte Samenqualität
Operative Spermiengewinnung aus dem Hoden oder Nebenhoden (TESE/MESA)
  • Funktionsstörung der Samenleiter bzw. des Hodens
  • Keine Samenzellen im Ejakulat


Die Hormontherapie zielt auf eine Stimulation der Eizellreifung bzw. des Eisprungs ab. Durch eine begleitende intensive medizinische Überwachung kann der optimale Zeitpunkt für den Geschlechtsverkehr (möglichst nahe am Eisprung) bestimmt werden, an dem eine Befruchtung am wahrscheinlichsten ist.

Ziel der Hormonbehandlung ist die Stimulierung der Eizellreifung

Quelle: VDM
Start >> Behandlungen > Hormontherapie

Piktogramme

MVZ Münster
Dr. Dr. med. L. Belkien und
Dr. med. C. Niehoff

Hötteweg 5-7
48143 Münster

Telefon: 0251-482670
Telefax: 0251-4826777
eMail: info@ivf-muenster.de

Sprechzeiten

   
Mo 07.30 – 12.30 Uhr
  15.00 – 17.30 Uhr
   
Di, Do 07.30 - 12.30 Uhr
  15.00 - 18.30 Uhr
   
Mi, Fr 07.30 - 12.30 Uhr
   

english information
Druckversion

Kinderwunschzentrum Münster - Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin im IVF-Zentrum Münster - Akademische Lehrpraxis der westfälischen Wilhelms-Universität Münster