Künstliche Befruchtung

Künstliche Samenübertragung in die Gebärmutter
(Intrauterine Insemination - IUI)

Dieses Verfahren eignet sich besonders dann, wenn nicht genügend und vor allem schlecht bewegliche Samenzellen vorhanden sind. Hier wird zunächst mit der Gabe von Fruchtbarkeitshormonen die Eizellreifung gefördert und der Eisprung ausgelöst. Der Samen wird durch Selbstbefriedigung (Masturbation) gewonnen und im Labor qualitativ aufbereitet. Mit Hilfe eines beweglichen, dünnen Kunststoffschlauchs wird der Samen dann in die Gebärmutterhöhle, möglichst nahe an das Ei, gebracht Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass sehr viele Samenzellen recht dicht an die Eizelle herankommen. Eine andere, heute kaum noch praktizierte, Methode besteht darin, den Samen mit Hilfe einer Kunststoffkappe direkt vor den Muttermund einzuführen.

Quelle: VDM
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Kinderwunschzentrum Münster - Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin im IVF-Zentrum Münster - Akademische Lehrpraxis der westfälischen Wilhelms-Universität Münster