Übertragung der Embryonen

Übertragung der Embryonen

Die Übertragung von maximal drei Embryonen in die Gebärmutterhöhle geschieht mit Hilfe eines dünnen, biegsamen Kunststoffschlauches, der über die Scheide in die Gebärmutterhöhle geschoben wird. Die Übertragung ist nicht schmerzhaft. Je mehr Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden, desto höher ist auch das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft.

Der Embryo wird mit einem dünnen Kunststoffschlauch in die Gebärmutter übertragen

Embryoschlüpfhilfe (Assisted Hatching)

Unter bestimmten Bedingungen (z.B. mehrfach erfolglose Embryonenübertragung) wird versucht, die Chance für eine Schwangerschaft zu erhöhen, indem dem Embryo das Schlüpfen aus der Eihülle erleichtert wird. Dabei wird, unmittelbar bevor der Embryo in die Gebärmutter eingesetzt wird, in die äußere Hülle des Embryos z.B. mit einem Laser eine kleine Öffnung geritzt. Eine Verbesserung der Erfolgsaussichten durch diese Methode ist bisher wissenschaftlich allerdings nicht belegt.

Nachbehandlung

Ca. zwei Wochen nach der Embryonenübertragung wird der erste Schwangerschaftstest durchgeführt.

Zu diesem Zeitpunkt ist aber der weitere Verlauf der Schwangerschaft noch nicht zu beurteilen. Es ist zu empfehlen, dass Sie sich und Ihren Körper jetzt etwas schonen. Trotz der nervlichen Anspannung sollten Sie versuchen, Ruhe und Ausgleich zu finden. Allerdings sollten Sie Ihren täglichen (Berufs-) Ablauf im Wesentlichen so beibehalten. Um sicher zu sein, wie die Schwangerschaft verläuft, werden von uns bzw. Ihrem behandelnden Gynäkologen mehrfach Kontrolluntersuchungen durchgeführt. Manchmal kann es sinnvoll sein, die Einnistung des Embryos in der zweiten Zyklushälfte durch die Gabe bestimmter Hormone (z.B. Progesteron) zu sichern. Man spricht dann auch von einer Lutealphasen-Stützung.

Wichtig in der Phase der Nachbehandlung ist
die Kontrolle des Schwangerschaftsverlaufs

Quelle: VDM
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Kinderwunschzentrum Münster - Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin im IVF-Zentrum Münster - Akademische Lehrpraxis der westfälischen Wilhelms-Universität Münster