Ursachen
Wie schon gesagt: Von „Sterilität” sprechen wir, wenn Sie sich seit mindestens einem Jahr ein Kind wünschen und es nicht klappt.
Die organischen Ursachen, die bei einem von Ihnen oder bei Ihnen beiden für die Sterilität verantwortlich sind, können wir diagnostizieren und versuchen zu behandeln. Darüber, wie Sie Ihre äußeren Rahmenbedingungen (Beruf, Lebensweise, Ernährung, Umwelt) verbessern und psychisch-emotional Ihre Situation meistern können, werden wir gern mit Ihnen sprechen.
Organische Sterilitäts-Ursachen
Bei der Frau
- Hormonelle Störungen an Hypothalamus, Hypophyse, Schilddrüse, Nebennierenrinde oder den Ovarien – und dadurch gestörte Eizellreifung
- Fehlbildung von Eierstöcken, Eileiter oder Gebärmutter
- Endometriose: Gebärmutterschleimhaut, die außerhalb der Gebärmutter wächst, zum Beispiel im Eileiter, im Eierstock oder an der Harnblase
- Immunologische Sterilität, das heißt Antikörper gegen Ei- oder Samenzellen
- Angeborene Ursachen, wie zum Beispiel eine Chromosomenanomalie, das heißt eine Abweichung von der normalen Chromosomenzahl oder Chromosomenform.
Beim Mann
- Gestörte oder fehlende Hodenfunktion, zum Beispiel als Folge einer Infektion wie Mumps. Dies kann sich in zu wenigen oder fehlgebildeten Spermien äußern
- Bakterielle Verunreinigung des Samens
- Hodenhochstand oder Krampfadern am Hoden
- Immunologische Sterilität: Auto-Antikörper gegen Samenzellen
- Operierte Tumoren, zum Beispiel der Hoden
- Angeborene Ursachen, wie zum Beispiel eine Chromosomenanomalie
Für viele dieser Störungen kann die Sterilitätstherapie ein sinnvoller Weg sein!
Und was ist, wenn sich keine Ursache finden läßt? Wenn der Eileiter durchlässig, die Spermien gut, Sie beide auch ansonsten gesund sind? Und es doch nicht klappt mit dem Wunschkind? Auch dann kann eine Sterilitätstherapie, auch IVF, sinnvoll sein, wenn andere Formen der Therapie ausgeschöpft sind.
Welche Voraussetzungen müssen Sie für eine IVF-Behandlung erfüllen?
Als Frau
- Sie sollten möglichst jünger als 40 Jahre sein
- Ihre Kinderlosigkeit ist mit anderen Behandlungsmethoden nicht zu beheben
- Ihre Gebärmutter und mindestens ein Eierstock sollten funktionstüchtig sein
- Ihr Rötelnschutz wurde nachgewiesen
- Sie sind HIV-negativ
Als Mann
- Voraussetzung Nr. 1 ist, daß Sie überhaupt Spermien haben. Ist dies sicher gestellt, hängt der weitere Weg der Behandlung von Ihrer Samenqualität ab: Bei sehr schlechter Qualität kann ICSI, die intrazytoplasmatische Spermieninjektion, ein gangbarer Weg sein.
Bevor wir auf die verschiedenen Verfahren der Behandlung eingehen, stellen wir Ihnen die Medikamente vor, die ein wichtiger Teil der IVF-Behandlung sind.
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MVZ Münster
Dr. Dr. med. L. Belkien und
Dr. med. C. Niehoff
Hötteweg 5-7
48143 Münster
Telefon: 0251-482670
Telefax: 0251-4826777
eMail: info@ivf-muenster.de
Sprechzeiten
| Mo | 07.30 – 12.30 Uhr |
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| Mi, Fr | 07.30 - 12.30 Uhr |
